creole-F3STIVAL-Preis für Hessenvertreter Edgar Knecht & Aeham Ahmad

Vom 9.-10. November haben 15 Bands im Rahmen des creole festivals ein äußerst vielseitiges und beeindruckendes Programm im Pavillon Hannover geboten. Die vier Preise verteilten sich auf folgende Gewinner:

creole-F3STIVAL-Preis (ausgelobt von den drei großen Festivals Rudolstadt-Festival, Bardentreffen Nürnberg und dem MASALA Weltbeat Festival): Aeham Ahmad & Edgar Knecht und Armaos Rastani Duo

creole-TOUR-Preis (ausgelobt vom Verein Globale Musik aus Deutschland): Maik Mondial

Preis für HERAUSRAGENDE MUSIKALISCHE VIELFALT (ausgelobt von der UNESCO City of Music Hannover): Makatumbe

Der creole-PUBLIKUMS-Preis ging ebenfalls an Makatumbe.

Das creole festival wird künftig als Branchentreff für globale Musik in Deutschland fungieren. creole soll eine Plattform sein für Musiker*innen, für herausragende Integrationsprojekte, für Musikinteressierte, für Konzertveranstalter*innen, Journalist*innen oder Plattenlabels. Diverse Panels mit aktuellen Fragestellungen waren in Ergänzung zu den Konzerten wichtige Bausteine des diesjährigen Festivals.

Foto: © creole-globalemusik.de

Kulturpreis der Stadt Rodgau 2017 für die Kulturinitiative Maximal

Das LAKS Hessen Mitglied Kulturinitiative Maximal erhält den Kulturpreis der Stadt Rodgau für das Jahr 2017. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert und wird im März 2018 überreicht.

Eine Jury aus Vertretern städtischer Gremien (elf Stadtverordnete, zwei Stadträte, Bürgermeister) hatte sich unter acht vorgeschlagenen Kandidaten für die Kulturinitiative entschieden. Es handele sich um „eine Gruppe, die sich um die Kultur in Rodgau und der Region im höchsten Maß verdient gemacht hat“, würdigt Bürgermeister Jürgen Hoffmann. Der Verein sei schon mehrmals vorgeschlagen worden: „Es war jetzt wirklich an der Zeit.“

Seit 1979 vergibt die Stadt Rodgau jährlich ihren Kulturpreis; seit 1996 wechselt er sich mit dem Kulturförderpreis für junge Talente ab. Der Kulturpreis 2015 ging an den Opernsänger Björn Bürger, der Förderpreis 2016 an die Schlagzeuger Jan Iser und Lukas Schrod.

Quelle: op-online.de
Foto: © maximal-rodgau.de

30 Jahre Kulturfabrik Salzmann Kassel: Oliver Leuer im Interview

Der eingetragene, gemeinnützige Verein wurde im April 1987 von einer Gruppe junger Musiker, Maler und Schauspieler gegründet. Ziel war die Schaffung eines Forums für Kultur und Kunst, als sinnvolle Nutzung des Industriedenkmals Salzmann , einem der größten Industriedenkmale Hessens. Und so war die Kulturfabrik Salzmann über Jahrzehnte auch weit über die Grenzen der Region hinaus als Kulturort mit Ausstrahlungskraft bekannt. Bis die Künstler und Kulturschaffenden aus der Fabrik weichen mussten. Seitdem ist der auch bauhistorisch wertvolle Komplex im Verfall begriffen, die weitere Nutzung ist ungewiss. Die Kulturfabrik Salzmann befindet sich derweil im räumlichen Exil. Zum 30-jährigen Jubiläum haben wir mit Geschäftsführer Oliver Leuer gesprochen.

Zum Interview geht es hier.

Alle Infos zur Jubiläumsfeier der Kulturfabrik Salzmann finden Sie hier.

Foto: © Kulturfabrik Salzmann

Soziokultur in Zahlen: Statistik 2015

Seit 1992 erhebt die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren ausführliche Statistiken. Die Statistikauswertung 2015 mit den Zahlen aus 2014 wurde nun veröffentlicht.

Einige Fakten: Insgesamt 13,5 Millionen Menschen besuchen pro Jahr die soziokulturellen Zentren. 86.000 Veranstaltungen und 250.000 kontinuierliche Angebote finden statt. Geleistet wird dies von 23.000 Menschen, die aktiv in soziokulturellen Zentren mitwirken. Lediglich 30 Prozent ihrer Einnahmen stehen als institutionelle und 22 Prozent als zweckgebundene Förderung zur Verfügung. Demzufolge müssen soziokulturelle Zentren 48 Prozent ihres Finanzbedarfs selbst erwirtschaften.

Weiterführende Infos und Download

Kurzfilm: Soziokultur – ganz einfach und ganz unverblümt!

Die Zahlen und Fakten der Mitgliederbefragung der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. werden in einem Kurzfilm auf charmante und pfiffige Weise von Grundschülern verarbeitet: Ganz einfach und unverblümt!

Ganz genau! Soziokulturelle Zentren in Zahlen 2017

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren hat eine neue statistische Erhebung über die Vielfalt und Ausrichtung der Einrichtungen und Angebote vorgelegt. Für die 530 soziokulturellen Zentren in Deutschland stellen Interkultur, Integration, Toleranz und Teilhabe wichtige Schwerpunkte und Prinzipien ihrer Arbeit dar. Die erhobenen Daten machen deutlich, dass es einen sehr ungleichen Umgang mit Soziokultur in den Ländern und Kommunen gibt, ebenso einen hohen Anteil von Mitgliedseinrichtungen, die mit viel zu geringen Ressourcen arbeiten müssen. Weitere Infos zum Statistischen Bericht »Ganz genau! Soziokulturelle Zentren in Zahlen 2017« liegen hier vor.

Zitat

"Kultur ist nicht Luxus für wenige, sondern Lebenselixier für alle!"

Ministerpräsident Volker Bouffier in seiner Regierungserklärung am 4.2.2014

Wussten Sie schon?

... dass die hessischen Soziokulturzentren Jahr für Jahr mehr als 4.000 Veranstaltungen quer durch alle künstlerischen Genres auf die Beine stellen?

Was ist...

... Soziokultur? Schauen Sie hier

Förderer

Die LAKS Hessen e.V. wird unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.