HUUN-HUUR-TU / Tuwa

Montag, 27. November 2017

-Foto: Huun-Huur-Tu @ facebook-

1992 entschlossen sich Kaigal-ool Chowalyg, Alexander Bapa, Sayan Bapa und Albert Kuvezin im fernen Kysyl, sich mit ihrer Band auch auf die Präsentation von alten und vergessenen Liedern ihrer tuwinischen Heimat zu konzentrieren. Die Reaktionen auf ihren faszinierenden Obertongesang waren überwältigend – gerade auch fern der autonomen Republik im südlichen Sibirien an der Grenze zur Mongolei. Selbst in den USA erspielten sich Huun-Huur-Tu schnell Kultstatus. So schrieb The Chicago Tribune: „Die Musik klingt wenig vertraut, ungewohnt und fremd, gleichzeitig ist sie aber auch ansprechend und zugänglich, irgendwie unirdisch und dabei tief spirituell, weil sie ihre Wurzeln im Klang der Natur hat.“ Die mal guttural tief, mal sphärisch hoch erklingenden Gesänge der archaischen Stimmwunder haben viele andere Künstler begeistert. So ist die Liste derer, mit denen Huun-Huur-Tu gearbeitet haben, lang und voller illustrer Namen wie Ry Cooder, Frank Zappa oder das Kronos Quartet.

Gerade ist ihr gefeiertes erstes Album als 180 Gramm-Vinyl-Schallplatte bei JARO Medien in Bremen neu veröffentlicht worden. Es heißt „60 Horses In My Herd“, eine Referenz an die ganz besondere Mensch-Pferd-Beziehung in Tuwa. Oft handeln die Lieder vom Leben in der Steppe und – na klar – vom Reiten. Ihren mehrstimmigen Gesang begleiten sie u.a. mit der zweisaitigen, gestrichenen Langshalslaute Igil mit Pferdekopfverzierung, der gezupften Laute Doshpuluur, Maultrommel und Perkussion. So klingt Country & Eastern.

Wann? Mo., 27.11.2017, 20:00Uhr
Wo? Bachmannstr. 2-4, 60488 Frankfurt
Eintritt: VVK 19€ + Service- und VVK-entgelt, AK 24€

Weitere Infos und Ticketvorbestellung unter: www.brotfabrik.de

Zitat

"Kultur ist nicht Luxus für wenige, sondern Lebenselixier für alle!"

Ministerpräsident Volker Bouffier in seiner Regierungserklärung am 4.2.2014

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