Hier finden sich Informationen aus, um und über Kulturpolitik & -praxis

  • Samstag, 24. Juni 2017

    Kunst privat! - Hessische Unternehmen zeigen ihre Kunst

    Kunst stellt als „Produkt” von Kulturwirtschaft ein wichtiges gesellschaftliches Gut dar. Der Bürgerschaft den Zugang zu Kulturgütern zu ermöglichen, ist ein Ziel der Landespolitik. Deshalb stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage nach der Verantwortlichkeit von Unternehmen in Form des Good Corporate Citizenship für den Bestand und die Entwicklung von Kultur. Die hessische Landespolitik möchte die Unternehmensverantwortung im Kulturbereich durch geeignete Maßnahmen stärken. Dabei sind Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen angesprochen. Bereits bestehendes Engagement soll wirksam publiziert, Gelegenheiten für neue Initiativen sollen vermittelt oder geschaffen werden

    Kunst privat! bietet die seltene Gelegenheit, die ansonsten nicht öffentlich zugänglichen Sammlungen hessischer Unternehmen und Institutionen zu besuchen.

    Weiterführende Informationen über die Standorte der Kunstsammlungen vom 24.-25.06.2017 finden Sie hier.

  • Montag, 12. Juni 2017

    11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik: 10 Jahre Leipzig-Charta – für eine nachhaltige europäische Stadt

    Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, lädt, gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, zum 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik vom 12. bis 14. Juni 2017 in den Schuppen 52 nach Hamburg ein.

    Mit renommierten Fachleuten sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Planung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft soll auf dem 11. Bundeskongress nun Bilanz gezogen werden. Gleichzeitig sollen die Idee der europäischen Stadt weitergedacht, neue Ansätze und Strategien diskutiert und so gemeinsam eine nachhaltige und integrierte Stadtentwicklung auf nationaler und auf europäischer Ebene vorangetrieben werden. Das Zukunftsthema Smart Cities ist Anlass zum Austausch darüber, wie die Digitalisierung für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung nutzbar gemacht werden und wie Stadtentwicklungspolitik adäquat mit den Herausforderungen des digitalen Wandels umgehen kann.

    Der erste Tag des Bundeskongresses startet am Vormittag des 12. Juni 2017 mit der Konferenz "Auftakt für das neue Stadtumbauprogramm", in der das aktuelle gemeinsame Stadtumbauprogramm vorgestellt und neue Handlungsoptionen aufgezeigt werden. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

    Eine begleitende Projektmesse zeigt neben Projekten der Nationalen Stadtentwicklungspolitik bundesweite Initiativen und Praxisbeispiele einer integrierenden Stadtentwicklung. Bereits am Vormittag des 12. Juni 2017 sind Sie herzlich zu verschiedenen Fachveranstaltungen von Partnern der Nationalen Stadtentwicklungspolitik aus dem In- und Ausland eingeladen.

    Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

  • Dienstag, 06. Dezember 2016

    Freie Theaterszene: laPROF-Preis für Martina Feldmayer

    Pressemitteilung vom 06.12.2016

    Die GRÜNEN im Landtag gratulieren ihrem Fraktionsmitglied Martina Feldmayer herzlich zur Auszeichnung mit dem laPROF-Preis des hessischen Landesverbandes Freie Darstellende Künste (laPROF). „In der Begründung für die Auszeichnung schreibt der Verband, das Engagement von Martina Feldmayer habe ,unter anderem zur Erhöhung der Landesmittel für die freien darstellenden Künste und zum Förderprogramm Kulturkoffer geführt, was zu einer Verbesserung der Situation der Szene im Land beigetragen habe‘“, erklärt Angela Dorn, Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Der Verband der freien Tanz-, Theater- und Performanceszene in Hessen, der den Preis aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens erstmals verleiht, würdigt damit zwei Punkte aus dem Koalitionsvertrag mit der CDU, die uns GRÜNEN sehr wichtig sind  und deren Umsetzung Martina Feldmayer als GRÜNE Landtagsabgeordnete eng begleitet hat.“

    „Wir GRÜNEN haben uns schon immer für eine Kulturpolitik  eingesetzt, die  sich nicht auf wenige Spielstätten beschränkt, sondern die Pluralität der Kulturszene und Kulturschaffenden in den Blick nimmt. Deshalb ist uns die Förderung der freien darstellenden Künste auch so wichtig“, so Dorn weiter. „Schon zu Oppositionszeiten haben wir ein eigenes Programm zur kulturellen Bildung gefordert, das jetzt als, Kulturkoffer‘ Realität geworden ist. Kinder und Jugendliche bekommen ein kostengünstiges oder kostenloses Angebote der kulturellen Bildung, denn die kulturelle Teilhabe ist eine Frage der Chancen- und Bildungsgerechtigkeit. Die kulturelle Bildung wird vom Land Hessen bis 2018 mit rund vier Millionen Euro unterstützt. 2017 bekommt das Projekt im Rahmen des Aktionsplans II für Flüchtlinge noch einmal mit 50.000 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.“

    „Wir danken auch LaPROF, dem Landesverband der freien Darstellenden Künste, für seine beharrliche Arbeit. Er sorgt dafür, dass sparten- und generationenübergreifend freischaffende Künstlerinnen und Künstler ihre Potenziale entfalten können. LaPROF fördert unter anderem den Austausch von Theater und Schule und ermöglicht kulturelle Angebote im ländlichen Raum. Ohne dieses Engagement und diese Flexibilität gäbe es vielerorts gar keine Angebote.“

    Die originale Pressemitteilung findet sich hier.

  • Montag, 19. September 2016

    Soziokultur in leichter Sprache

    Der Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. setzt sich bereits seit 2012 für eine gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen im Kultur- und Freizeitbereich ein. Im Rahmen des Modellprojekts Barriere? frei! hat der Verband ein umfassendes Infoportal Inklusion erstellt und darüber hinaus ein Handbuch erarbeitet, das den Weg einer Kulturinstitution zur barrierefreien Einrichtung anhand praktischer Beispiele und Maßnahmen beschreibt.

    Zusammen mit der Lebenshilfe Sachsen hat der Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. den Begriff Soziokultur nun in Leichte Sprache übersetzt. Der ohnehin noch wenig klare Begriff der Soziokultur lädt immer wieder zu Verwechslungen ein. Die vorliegende Übersetzung ist nicht nur für Menschen mit kognitiven Einschränkungen gedacht, sondern kann ebenfalls zum besseren Verständnis des Arbeitsfeldes Soziokultur beitragen.

    Unter diesem Link finden Sie die Übersetzung auf der Homepage des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V.

  • Freitag, 29. Juli 2016

    Neue Formate in der Soziokultur: Kulturministerium und LAGS fördern 23 Projekte

    Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur (LAGS) fördern mit einem gemeinsamen Programm neue kreative und künstlerische Projekte in der Soziokultur. Aus den Anträgen der ersten Förderrunde wurden jetzt 23 Projekte ausgewählt.

    „Mit diesem Programm setzen wir kreative Impulse in der Soziokultur und geben Raum für neue ästhetische Formate, sprechen andere Zielgruppen an und beziehen verschiedene Medien ein. Das spiegeln auch die ausgewählten Projekte wider, die mit unterschiedlichen Ansätzen aktuelle Themen wie beispielsweise die Integration von Zugewanderten und veränderte Lebenswelten bearbeiten“, sagt Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

    Ziel des Programms ist es, experimentelles bis avantgardistisches Arbeiten zu fördern, Kooperationen und spartenübergreifende Modelle zwischen den Künsten zu erproben sowie neue künstlerische Formate zu entwickeln. Die ausgewählten Projekte werden 2016 mit 261.000 Euro gefördert, für überjährige Anträge kommen im nächsten Jahr 101.000 Euro hinzu.

    Gerd Dallmann, Geschäftsführer der LAGS: „Der neue Förderschwerpunkt hat die Projektträger zu mehr Wagnis und Experiment eingeladen und ermöglicht inspirierende Impulse und Formate in der soziokulturellen Arbeit.“

    Gefördert wird ein buntes Spektrum an unterschiedlichen Projekten. So wird beispielsweise mit „Pavillon Prison Break“ der BI Raschplatz/Pavillon ein analoges und digitales Spiel über den Pavillon entwickelt, an dessen Standort einst das Gerichtsgefängnis von Hannover gestanden hat. Aus verschiedenen Inhalten und Formaten aus Theater, Film und Design entsteht ein digitales Spiel für Smartphone und Tablet, das dauerhaft im öffentlichen Raum des Pavillon spielbar sein wird.

    Ein anderes Beispiel für neue Formate ist das Projekt „Spaziergangskunst“ des Kunstraum Tosterglope: Mit künstlerischer Begleitung untersuchen unterschiedliche Interessengruppen die Umgebung, erleben Spazierengehen als Kunst und entdecken letzte Freiräume.

    Das ausgewählte Projekt „Shipping Containers“ der Künstlergruppe Das Letzte Kleinod realisiert mit jungen Geflüchteten eine rollende Theaterproduktion auf Schienen. In fünf Seecontainern entstehen auf Eisenbahnwaggons Bühnenräume, in denen Biografien von Kriegsgeflüchteten als begehbare Theatervorstellung zu erleben sind.

    „Take an audiowalk on the wild side of Heersum“ ist ein heimatkundlicher Audiowalk durch die neue Freiluftabteilung des Heersumer Heimatmuseums. Dazu erarbeitet das Forum Heersum ein Hörspiel mit einem kommentierten und vertonten Dorfrundgang, für das auch Mitschnitte vergangener Theaterstücke verwendet werden.

    Für die Förderung aus dem Programm „Neue künstlerische Formate in der Soziokultur“ können sich soziokulturelle Vereine und Zentren bewerben. Über die Anträge entscheidet der Beirat der LAGS. Der Stichtag für die zweite Antragsrunde ist der 15. Oktober.

    Weitere Informationen zur Soziokultur und ihrer Förderung sind hier zu finden: www.soziokultur-niedersachsen.de und http://bit.ly/1UtIssV